Gründe für Hörverlust in Afrika

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass verschiedene Stufen von Hörverlust bei afrikanischen Kindern üblich sind. In vielen afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind die Prävalenzraten höher als in den meisten anderen Entwicklungsländern. Viele Kinder sind in Gefahr, Erkrankungen des Gehörs zu erleiden.

Die verschiedenen Gründe für Hörverlust sind noch nie systematisch untersucht worden, aber generell sind Meningitis, Masern, Mittelohrentzündung und verschiedene fiebrige Erkrankungen wie Bakterieninfektionen die Hauptgründe für Hörverlust bei Kindern. Die Erkrankungen werden in dieser Gegend häufig nicht behandelt.
In Nigeria zeigte eine Studie, dass sich 25 % der Fälle von Taubheit auf eine Meningitis zurückführen ließen. Forscher studierten einen ähnlichen Trend in Angola, wo 21 % der Fälle mit Meningitis zusammenhängen, 10 % mit Masern und 10 % mit Fiebererkrankungen.

Eine Gruppe von Forschern in Sierra Leone fand außerdem heraus, dass Mittelohrentzündungen leichte bis moderate Hörschäden verursachen.

Erblich bedingter Hörverlust mag dabei auch eine Rolle spielen, aber durch einen Mangel an ausgebildetem Personal gibt es sehr wenige Informationen bezüglich weiterer Faktoren.

Quellen: "Childhood hearing loss in sub-Saharan Africa: a review an recommendations", International Journal of Pediatric Otorhinolanryngology, 1997, vol. 40 UND "WHO tackles hearing disabilities in developing world", The LANCET, 2001, vol. 358: 219.

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