Hörgeschädigte doppelt so häufig arbeitsunfähig

Hörgeschädigte Schweden sind fast doppelt so häufig arbeitunfähig wie ihre normal hörenden Kollegen.

9,3 Prozent der hörgeschädigten Schweden im arbeitsfähigen Alter sind teilweise oder ganz arbeitsunfähig, im Vergleich zu 5,3 Prozent der restlichen Berufstätigen.

Laut schwedischem Schwerhörigenbund, HRF, wird schwerhörigen Schweden oft die Möglichkeit angeboten, frühzeitig aus dem Beruf auszuscheiden, und das, obwohl sie ihre Arbeit durch Hilfsmittel, technische Hilfen und dem richtigen Arbeitsumfeld voll ausüben könnten.

11,6 Prozent der schwerhörigen Frauen im arbeitsfähigen Alter sind Arbeitsunfähig, im Vergleich zu 5,7 Prozent bei Frauen der Allgemeinbevölkerung. 7,5 Prozent der schwerhörigen Männer sind arbeitsunfähig im Vergleich zu 4,9 Prozent in der Gesamtbevölkerung.


Quelle: Jahresbericht 2009, HRF, www.hrf.se

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