25 August 2008

Hormonbehandlung könnte Schlüssel zur Vorbeugung von Schwerhörigkeit sein

Eine Schwedische Untersuchung deutet darauf hin, dass sich eine einfache Hormonbehandlung zur Östrogenstimulation auch positiv auf Hörverlust auswirkt.
Hormonbehandlung könnte Schlüssel zur Vorbeugung von Schwerhörigkeit sein

Die Forscher beschäftigten sich mit den Auswirkungen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen und fanden heraus, dass einer der beiden Rezeptoren, an denen sich das Hormon anlegt, Schutz vor einer Schwerhörigkeit, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, bietet. Die Untersuchung wurde mittels Experimenten an Mäusen durchgeführt.

”Wir fanden heraus, dass der Betaöstrogenrezeptor Gehörverlust vorbeugt”, so Babara Canlon, Professorin der Abteilung für Physiologie und Pharmazie des Karolinska Institut in Stockholm.

Die Forschungsergebnisse weisen daraufhin, dass die Behandlung von Schwerhörigkeit mittels Hormontherapie, welche es aktuell schon auf dem Markt gibt und welche momentan hauptsächlich bei der Bekämpfung von Brustkrebs zum Einsatz kommt, möglich sein könnte.

Die Behandlung mit dem Östrogenrezeptor ER-Beta schützte die Mäuse vor Schwerhörigkeit. Die Forscher hoffen, dank des neuen Wissens, dass ER-Beta vor Schwerhörigkeit schützt, eine Behandlungsmethode entwickeln zu können. Doch bis dahin muss noch weiter in diesem Bereich geforscht werden.

Quelle: www.cordis.europa.eu, März 2008

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