26 Juni 2018

Keine Wissen über die Auswirkungen von Schwerhörigkeit auf den Gesundheitszustand

Die Mehrheit der Australier ist sich der engen Verbindung zwischen Schwerhörigkeit und anderen Gesundheitsproblemen nicht bewusst. Dies zeigt eine australische Studie.

Eine Studie hat festgehalten, dass die meisten Australier nicht wissen, dass eine unbehandelte Schwerhörigkeit mit gravierenden gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht wird.

Die Studie zeigte, dass unter den Australiern im Alter von 18 Jahren und älter:

  • 95 % sich nicht dem Zusammenhang von Hörproblemen und Arthritis bewusst waren,
  • 91 % nicht wussten, dass es eine Verbindung zwischen Diabetes und Hörproblemen gibt,
  • 85 % sich nicht darüber im Klaren waren, welchen Effekt Schwerhörigkeit auf eine Depression haben kann.

Mittelohrinfektionen

Die enge Beziehung von Mittelohrentzündungen und Schwerhörigkeit ist auch weitgehend unbekannt. Laut der Studie waren sich ganze 63 % der Australier über den Zusammenhang von Mittelohrinfektionen und Hörproblemen nicht bewusst.

Sprachentwicklung

Darüber hinaus sind 72% der Australier über die Verbindung zwischen Störungen der kindlichen Sprachentwicklung und Hörproblemen nicht ausreichend informiert.

Suchen keine Hilfe

Die Studie konnte auch feststellen, dass die Mehrheit der schwerhörigen Australier (61 %) im Alter von über vierzig Jahren sich erst nach fünfjähriger Krankheitsdauer an Fachpersonal wendete, obwohl schon viel früher ein Bedarf auf Hilfe bei der Behandlung ihrer Hörprobleme bestand. Ganze 42 % dieser Gruppe haben einen gravierenden Hörverlust.

Zur Studie

Die Studie „Hearing Loss Issues”, auf Deutsch: „Probleme mit Schwerhörigkeit”, wurde im Jahre 2017 durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurde eine nationale, repräsentative Stichprobe von 1000 Australiern im Alter von 18 Jahren und älter befragt. Die Daten wurden in der Studie anhand von Alter, Geschlecht und Region gewichtet.

Quelle: www.prwire.com.au    

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