06 März 2008

Lärm in den Schulen ist schädlich für Kinder

Die Lärmbelastung in den Schulen ist zu viel zu hoch. Die Kinder werden müde, unkonzentriert und gestresst. Sie haben es schwer, dem zu folgen was gesagt wird.

Im Durchschnitt sind Schulkinder an einem normalen Schultag Lärm von 65 bis 75 Dezibel ausgesetzt. Dies ist eins der Ergebnisse, die eine Untersuchung, durchgeführt in schwedischen Klassenzimmern in Uppsala an 150 Tagen, hervorbrachte. An manchen Tagen wurden Durchschnittslautstärken von bis zu 80 Dezibel gemessen. Bei solch einem Lärm müssen Industriearbeiter Gehörschutz tragen.

Energielos

Zu viel Lärm in den Schulen zapft die Energie der Schüler an. Dies gilt insbesondere für die, die bereits eine Schwerhörigkeit davongetragen haben.

„Schwerhörige Kinder haben es noch viel schwerer in solch einer lauten Umgebung folgen zu können“, so Robert Wålinder, Forscher am Institut für Arbeits und Umweltgesundheit in Uppsala.

Manche Kinder müssen sich nach der Schule erstmal wegen des Stresses schlafen legen. Andere Folgen von zu viel Lärm sind erhöhter Blutdruck und eine Erhöhung der Produktion der körpereigenen Stresshormone.

Den Schülern wurden Ohrstöpsel für die Zeit gegeben, in der sie selbständig in der Klasse arbeiten sollten. Eine andere Lösung für das Problem wäre das Isolieren des Klassenzimmers mit Lärm dämpfenden Materialien sowie Möbeln.

Auch das Verhalten der Kinder hat Einfluss auf die Lärmbelastung. Wenn viele Kinder gleichzeitig sprechen, müssen sie die Stimme heben, um die anderen zu übertönen und dies verschlechtert die Umstände im Klassenzimmer.

Quelle: Auris

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