17 February 2015

Lehrer haben ein höheres Risiko für lärmbedingten Hörverlust

Lehrer erleben Hörverlust wesentlich öfter, als Menschen in anderen Berufen. Viele suchen keine ärztliche Behandlung auf.

Aufgrund der lauten Arbeitsumgebungen neigen Lehrer eher dazu, eine Schwerhörigkeit zu entwickeln, im Vergleich zu Menschen mit anderen Berufen. Das hat eine amerikanische Studie ergeben. Die Studie wurde von Wakefield Research durchgeführt und zeigt, dass 15% der amerikanischen Lehrer einen diagnostizierbaren Hörverlust haben, während dies für nur 12% für Arbeitnehmer mit anderen Berufen gilt.

Das Problem ist, laut der Studie, besonders bei jüngeren Lehrern und Lehrerinnen verbreitet. Unter den Lehrern im Alter von 18 bis 44 Jahren, gaben 26% an, ein herabgesetztes Hörvermögen zu haben, während die Zahl in anderen Berufen in gleicher Altersgruppe bei nur 17% liegt.

Viele Lehrer suchen keine Behandlung auf

Von den Lehrern, die glaubten, Schwerhörig zu sein, gab die Hälfte an, dass sie andere Menschen oft bitten müsse, das gesagte zu wiederholen. Ein Drittel berichtete, oft zu missverstehen, was gesagt wurde. Schließlich gab ein Viertel an, sich nach längerem Reden oder Zuhören oft gestresst zu fühlen.

Laut der Studie, vermuten 27% der Lehrer einen Hörverlust ohne medizinische Hilfe aufgesucht zu haben. 60 % machten sich über Schwerhörigkeit Sorgen aber nur 19% hatten eine entsprechende Versicherung abgeschlossen.

Die Studie wurde von Wakefield Research im Auftrag von EPIC Hearing Healthcare durchgeführt. (weiterlesen)

Quelle: www.virtualpressoffice.com

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