22 Juni 2021

Manche Krankheitsbilder werden chronischem Tinnitus zugeschrieben

Ein höheres Alter und eine Reihe von körperlichen und seelischen Leiden sind mit chronischem Tinnitus verbunden. Schwerhörigkeit und mit dem Hörsinn verknüpfte Zustände sind einige dieser Krankheitsbilder.
Manche Krankheitsbilder werden chronischem Tinnitus zugeschrieben

Eine schwedische Studie hat einen Zusammenhang von chronischem Tinnitus und höherem Alter sowie einer Reihe von physischen und mentalen Leiden dokumentiert.

Im Vergleich zu akutem Tinnitus steht chronischer Tinnitus bei Männern und Frauen mit höherem Alter, Hörminderung, Hörproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie und dem Burn-out-Syndrom in Verbindung.

Vergleich: Frauen und Männer

Frauen, die von chronischem Tinnitus betroffen sind, berichten besonders von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenproblemen, Epilepsie, Fibromyalgie und Burn-out.

Männer, die an chronischem Tinnitus leiden, berichten dahingegen von höherem Alkoholkonsum, Morbus Ménière, Angstzuständen und Panikattacken.

Zur Studie

Im Rahmen der Studie führten die Forscher eine Queerschnittanalyse von Daten des “Swedish LifeGene”-Registers zu selbstberichtetem Tinnitus durch. So nahmen insgesamt 7.615
Personen an der Studie teil.

Im Versuch registrierten die Teilnehmer ihren Tinnitus als chronisch und störend oder als akut und leicht.

Die Studie wurde unter dem Titel „Gender-Specific Risk Factors and Comorbidities of Bothersome Tinnitus” in der wissenschaftlichen Zeitschrift Frontiers in Neuroscience herausgegeben.

Quellen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov und Frontiers in Neuroscience.

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