24 November 2010

Männer haben größeres Risiko für lärmverursachte Schwerhörigkeit

Fernsehen, Radio, Flugzeuge und Verkehrschaos - das Leben ist oft sehr laut. Neue Untersuchungen zeigen auf, dass besonders Männer darauf achten sollten, die Lautstärkebelastung herabzusetzen.

Eine Studie über Schwerhörigkeit im Verhältnis zur Demografie hat gezeigt, dass Männer einer 2,5 Mal so hohe Wahrscheinlichkeit für lärmverursachte Schwerhörigkeit haben, im Vergleich zu den Frauen. Die audiometrischen Daten von über 5000 Teilnehmern im Alter von 20 bis 69 Jahren gingen in die Untersuchung ein. Mehr als 13 Prozent litten an einer lärmverursachten Schwerhörigkeit. Besonders verheiratete Männer europäischer Abstammung waren betroffen. Die Untersuchungsergebnisse wurden 2009 auf dem Jahrestreffen der American Academy of Otolaryngology-Head and Neck Surgery Foundation, (AAO-HNSF) Annual Meeting & OTO EXPO vorgestellt.

Lärmverursachte Schwerhörigkeit ist ein chronisches Leiden, das oft verhindert werden könnte. Dennoch nimmt es immer mehr an Präsenz zu. Besonders hoher Lärm über einen längeren Zeitraum hinweg verursacht diese Form der Schwerhörigkeit. Die Forscher hoffen, dass die neuen Untersuchungsergebnisse die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und zur Aufklärung beitragen, sodass einen Teil der Vorfälle zukünftig vorgebeugt werden kann. Der Schlüssel hierzu liege in regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen.

Quelle: Ivanhoe Broadcast News and redOrbit

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