05 Oktober 2009

Moleküle spielen Schlüsselrolle

Wenn die MicroRNA in den Innenohrzellen mutiert oder blockiert ist, ist der Hörsinn verloren. Neueste Forschungen im Bereich MicroRNA haben die Wichtigkeit dieser ans Licht gebracht. Dies kann auf lange Sicht hin zu Vorteilen für Schwerhörige führen.
Moleküle spielen Schlüsselrolle

Die meisten Menschen haben noch nie was von der so genannten MicroRNA gehört, denn diese mikroskopischen Moleküle wurden erst im Jahre 1992 entdeckt. Heutzutage sind Wissenschaftler dabei, die Funktionsweise der MicroRNA, nicht zu letzt für das Gehör, zu entschlüsseln.

Die MicroRNA ist der Schlüssel zu den Genen. Sie ist dafür verantwortlich, welche Gene ausgetauscht, aktiviert oder deaktiviert werden und das wiederum ist ausschlaggebend für die Zellbildung.

Funktionstüchtige Sinneshaarzellen in Gehörgang sind unabdingbar für die richtige Funktionsweise des Hörsinns. Die Ausbildung und der Erhalt dieser Sinneszellen werden von der MicroRNA bestimmt. Eine Blockierung der MicroRNA beeinträchtigt den Gehörsinn. Dies wurde durch Experimente mit Mäusen und Fischen von Forschern der Universität in Tel Aviv, Israel, bestätigt.

MicroRNA-basierten Behandlungsmethoden
Britische und spanische Forscher haben herausgefunden, dass eine Mutation der MicroRNA ebenfalls Hörverlust verursachen kann. Sie sind die ersten Wissenschaftler, die eine Mutation in der MicroRNA ausfindig machen konnten. Die Mutation wurde im Innenohr gefunden. Dabei wurde entdeckt, dass die MicroRNA verschiedene Gene beeinflusste und damit Grund für Hörverlust war.

Wie die MicroRNA die Sinneszellen beeinflusst, muss noch herausgefunden werden. Eines Tages jedoch könnte diese Forschung zu MicroRNA-basierten Behandlungsmethoden für Schwerhörige führen.

Quellen: www.aftau.org; www.sanger.ac.uk

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