07 Februar 2017

Patienten mit Rheumatischer Arthritis haben ein höheres Risiko für Hörverlust

Menschen mit Rheumatischer Arthritis haben ein höheres Risiko für Hörverlust im Vergleich zu Personen ohne Rheumatische Arthritis.

Eine Studie, die sich mit den Zusammenhängen von Schwerhörigkeit und Rheumatischer Arthritis (RA) beschäftigt, hat ergeben, dass RA-Patienten ein höheres Risiko für Hörverlust im Vergleich zu gesunden Personen.

Als häufigste Form von Schwerhörigkeit war dabei ein sensorineuraler Hörverlust, der bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis mit einer Wahrscheinlichkeit von 25-72% auftrat, identifiziert wurden. Via eines Reinton-Hörtests wurde festgestellt, dass die Schwerhörigkeit bei den Betroffenen in allen Frequenzen auftrat.

Was ist Rheumatische Arthritis?

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Entzündung der Gelenke, die durch Schmerzen, Steifheit, Schwellung und eine eingeschränkte Bewegung zum Ausdruck kommt. Gelenke in den Händen und Füßen sind dabei sehr oft betroffen.

Behandlung von Hörverlust bei RA-Patienten

Hörgeschädigte Patienten mit Rheumatischer Arthritis können von der Verwendung verschiedener Arten von Hörgeräten und Implantaten profitieren. Zusätzlich können Antioxidante (zB Vitamin E) eine schützende Rolle für das Innenohr spielen.

Aufgrund der Studienergebnisse, die im Open Rheumatology Journal veröffentlicht wurden, sollten Patienten mit RA regelmäßig Hörtests und TEOAEs (Transiently Evoed Otoacoustic Emmisions Test) durchführen.

Quelle: www.audiology-worldnews.com

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