17 Juli 2008

Pop- und Rockmusiker laufen Gefahr eine Schwerhörigkeit zu erleiden

Pop- und Rockmusiker sind in Gefahr, genau wie die Arbeiter im industriellen Sektor, eine Schädigung des Gehörsinns zu erleiden. Gehörverlust gehört zu den Leiden, die Musikern am häufigsten diagnostiziert werden.

Eine Spanische Untersuchung mit 60 Musikern und 60 Jungendlichen als Kontrollgruppe, mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren hat den Zusammenhang zwischen Musikern und permanenter, von Lärm verursachter, Schwerhörigkeit bewiesen.

Symptome von lärmverursachten Gehörverlust wurden häufiger bei den Musikern gefunden. Bei 4000 Hz oder hochfrequenten Tönen zeigten sich markante Unterschiede zwischen den Musikern und den Nichtmusikern. Auch wenn die jungen Musiker noch nicht an einem permanenten Gehörverlust litten, hatten aber sieben Prozent permanenten Tinnitus und 17 Prozent ein vorübergehendes Klingeln im Ohr erlebt.

Die Forscher schlussfolgerten, dass sich lärmverursachter Gehörverlust bei den meisten Musikern schleichend entwickelt. Darüber hinaus vermuten sie, dass gewisse Instrumente wie die elektrische Gitarre und das Schlagzeug den Gehörsinn mehr schädigen als andere. In diesem Feld soll aber erst weiter geforscht werden, bevor eindeutige Rückschlüsse gezogen werden können.


Daher werden Musikern Gehörschutz und regelmäßige Pausen empfohlen.

Über die Untersuchung

Die Untertuschung wurde von Jose Maria Verdaguer und Kollegen der HNO-Abteilung des Puerta de Hierro Hospital in Madrid in Spain durchgeführt. Fragebögen und Untersuchungen sowie Reaktionstests bei verschiedenen Frequenzen lieferten die Ergebnisse, die im Rahmen der nationalen Konferenz der spanischen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Madrid ende vergangenen Jahres vorgestellt wurden.

Quelle: www.elmundo.es

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