16 August 2005

Recht auf Stille

Egal ob im Kaufhaus, Restaurant oder Baumarkt es gibt kaum noch einen Ort, an dem uns keine Musik entgegenrieselt.

Die Musik in großen Einkaufszentren wird seit einigen Jahren zentral eingespeist, selbst Filialleiter können heute nicht mehr über Lautstärke und Musik entscheiden. Die musikalische Hintergrund-Beschallung soll den Konsum ankurbeln.

Harald Fiedler hat die Dauerbelästigung für die Ohren gründlich satt. 2004 gründete er den Verein „pipedown das Recht auf Stille“, um sich gegen die „akustische Umweltverschmutzung“, wie Fiedler den Lärm nennt, zur Wehr zu setzen.

„Ich habe mich über die immer lauter werdende Musik in Restaurants und Supermärkten geärgert. Das ging in den Siebzigern los, von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer“, berichtet Fiedler genervt.

Er persönlich finde, dass wir sowieso schon genug Lärm um die Ohren haben. Prominente Unterstützung erhält Fiedler u.a. durch Altkanzler Helmut Schmidt, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Justus Frantz oder Gidon Kremer, die seinem Verein beigetreten sind

Untersuchungen zeigen, dass mindestens ein Drittel der Menschen die Musik in den Läden stört. Der permanente Lärm schädigt auf lange Sicht die Ohren und kann zu Schwerhörigkeit und/oder Tinnitus führen. Audiologen und HNO-Ärzte warnen vor der schädigenden Wirkung einer Dauerberieselung durch Musik, und plädieren dafür, den Ohren zwischendurch eine Ruhepause zu gönnen.

Quelle: www.pipedown.de und www.stern.de

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