02 November 2011

Schwerhörige Australier leiden im Stillen

Mehr als die Hälfte der hörgeschädigten Australier unternehmen nichts gegen ihre Schwerhörigkeit. Dies ergab nun eine Untersuchung.

Es wird angenommen, dass jeder fünfte Australier einen Hörverlust hat. Eine Untersuchung mit mehr als 1200 erwachsenen Australiern hat nun gezeigt, dass 52% der Schwerhörigen nichts gegen ihren Hörverlust unternehmen. 40% von ihnen haben diesbezüglich nicht einmal einen Arzt oder einen Spezialisten aufgesucht.

Die Untersuchung ergab zudem, dass es 72% der Menschen mit Hörproblemen in lauten Umgebungen schwer haben. Darüber hinaus gaben beinahe 25% an, dass die Schwerhörigkeit Einfluss auf ihr Arbeitsleben habe.

Es ist allgemein bekannt, dass die Kommunikation der Schwerhörigen mit Familie, Freunden und Kollegen sehr anstrengend sein kann und dass Schwerhörigkeit zu psychischen und sozialen Problemen führen kann.

Professor Graeme Clark, der Entwickler des Cochlea-Implantats, erklärt, dass sich viele Schwerhörige über ihren Zustand schämen und fügt hinzu: „Es ist offensichtlich, dass Vorurteile über Schwerhörigkeit noch immer einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen haben. Es ist aber zu beachten, dass Schwerhörigkeit Menschen in allen Altersgruppen betrifft; von Neugeborenen bis hin zu Älteren - niemand sollte sich dafür schämen.“

Quelle: http://news.smh.com.au/

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