06 Oktober 2005

Spanische Lärmkarten

Um sich ein klares Bild von der Lärmverschmutzung in Spanien machen zu können, sollen bis Juni 2007 Lärmkarten für die größten Städte Spaniens erstellt werde. Das sieht ein spanisches Gesetz gegen Lärm, das am Oktober 2003 verabschiedet wurde, vor.

Gleichzeitig sollen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro verhängt werden, sofern jemand gegen die Lärmverordnung verstößt.

Das Lärmgesetz verlangt von den spanischen Behörden, Lärmkarten zu erstellen, die die Lärmpegel an den größten Verkehrsadern, Bahnhöfen, Flughäfen und den Stadtzentren zeigen.

Bis Juni 2007 müssen die Karten für die 15 größten spanischen Städte, Verkehrsadern mit mehr als 6 Millionen Fahrzeugen jährlich, Bahnkorridore mit 60.000 Zügen pro Jahr und Flughäfen mit 50.000 Flügen pro Jahr, fertig sein.

Hohe Bußgelder

Das Gesetz sieht für extreme Vergehen gegen das Lärmgesetz Bußgelder von 12.000 bis 300.000 Euro vor. Leichtere Vergehen können mit einem Bußgeld von 600 Euro bestraft werden.

Die Stadt Álava im Norden Spaniens ist ein Hauptkandidat für die Erstellung einer Lärmkarte. Eine bereits existierende Karte aus dem Jahre 2004 zeigte, dass die Bewohner besonders schädlichen Lärmpegeln ausgesetzt sind. Der Stadtrat von Álava lud daher Vertreter aus ganz Spanien zu einem Symposium ein, um die Probleme der Lärmverschmutzung zu diskutieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Lärmkarten, die neuen Bußgelder für Lärmverschmutzung und das Symposium sind Teil eines organisierten Einsatzes zur Reduzierung von Lärm und zur Begrenzung der Schäden, die der Lärm auf die Gesundheit und die Umwelt ausübt.

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