26 September 2011

Tinnitus - mehr als nur ein Hörproblem

Forscher fanden heraus, dass das Pfeifen des Tinnitus vom Gehirn produziert wird, um Hörverlust zu kompensieren.

Laut einer US-Studie des Medical Centers der Georgetown University (GUMC) ist Tinnitus nicht nur Folge einer Schädigung des Ohres, sondern vielmehr Ergebnis eines gescheiterten Versuchs des Gehirns, sich selbst zu reparieren. Das Gehirn wird durch eine Schwerhörigkeit in bestimmten Frequenzen dazu gezwungen, Töne zu produzieren, um das Fehlende zu ersetzen.

Die Forscher fanden heraus, dass Tinnitus entsteht, wenn das limbische System nicht verhindert, dass die vom Gehirn produzierten Töne in die bewusste auditive Verarbeitung gelangen.

Es scheint, als ob Tinnitus durch einen unglücklichen Zusammenfluss von strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gehirn entsteht, berichten die Forscher der Studie.

Der Forschungsleiter, Josef P. Rauschecker erklärt: „Wir gehen davon aus, dass eine Fehlregulation des limbischen und des auditiven Systems die Ursache des chronischen Tinnitus ist.“

Um jedoch ein vollständiges Verständnis und eine ultimative Heilung zu erzielen, ist es laut Rauschecker von großer Bedeutung, die Art und Weise dieser Fehlregulation zu verstehen.

Quelle: http://explore.georgetown.edu

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