Wenn Schwangere zum Glimmstängel greifen

Studie zeigt, dass Rauchen in der Schwangerschaft die Entwicklung der Cochlea beeinträchtigt.

Die vielen negativen Effekte von Zigaretten für Erwachsene sind bekannt und in zahlreichen Studien und Forschungsprojekten dokumentiert. Nun aber zeigt eine klinische Studie auch eine eindeutige Verbindung von neurologischen Entwicklungsstörungen und dem Rauchen in der Schwangerschaft auf.

Raucher setzen sich dem Gift Nikotin sowie einer Reihe anderer Chemikalien aus. Eine neue Untersuchung beschäftigt sich mit der Gesundheit von Kleinkindern, deren Mütter während der Schwangerschaft zum Glimmstängel griffen. 100 Mädchen und Jungen wurden 24 bis 48 Stunden nach der Geburt untersucht. Die Ergebnisse wurden mit denen einer Kontrollgruppe von Babys, die vorgeburtlich keinem Nikotin ausgesetzt waren, verglichen.

In der Studie hatte sich gezeigt, dass die Neugeborenen, die Nikotin ausgesetzt waren, wesentlich schlechter im Hörtest (TEOAE) abschnitten, als die Babys der Kontrollgruppe. Das Rauchverhalten wirkt sich also negativ auf die Entwicklung der Cochlea aus. Die Nachteile, die durch das Rauchen in der Schwangerschaft entstehen, zeigten sich außerdem eindeutig bereits ab der Geburt.


Quelle: Audiology Online

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