12 Dezember 2013

Zeckenbisse können zu Gehörschäden führen

Eine Typhus - Bakterium, welches bei Zecken vorkommt, kann laut Wissenschaftlern zu Hörverlust führen.

Zecken sind kleine, blutsaugende Tiere, die mehrere Krankheiten verursachen können. Darunter auch Schwerhörigkeit. Schwedische Wissenschaftler haben das Typhus -Bakterium Rickettsia Helvetica bei Zecken entdeckt, das einen permanenten Gehörschaden bei Menschen verursachen kann.

Folgende Symptome können ebenfalls auftreten: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Fieber. Unbehandelt können Hirnhautentzündung, Gesichtslähmung und Herzmuskelentzündung entstehen.

Nur 2% aller Zeckenbisse übertragen eine Krankheit. Jedoch ist jede zehnte Zecke von dem schwer zu bekämpfenden Bakterium befallen. Nur ein Breitspektrum-Antibiotika kann das Bakterium besiegen.

Zecken übertragen Krankheiten. Es ist also wichtig immer sofort zu handeln, wenn ein Zeckenbiss entdeckt wird. 

Vorbeugung

Die blutsaugenden Tiere leben vor allem in bewaldeten Gegenden oder  auf Wiesen mit kniehohem Gras. Bevorzugen beißen sie sich an warmen und feuchten Körperstellen, wie der Achselhöhle oder der Kniekehle, fest. Es ist daher ratsam. Diese Körperstellen mit Kleidung zu bedecken.

Ein Zeckenbiss ist schmerzlos, da der Speichel der Tiere betäubend wirkt. Bei einem Biss sollte das Tier unbedingt fachmännisch innerhalb von 24 Stunden entfernt werden, um Krankheiten wie Gehörverlust zu vermeiden.

Um Zecken zu entfernen, kann man eine  Pinzette verwenden. Die Zecke muss vorsichtig heraus gedreht, und dabei gezogen werden. Dabei ist es wichtig drauf zu achten, dass der Kopf des Tieres nicht abreist und stecken bleibt. 

Quelle: B.T. , 29 . Juli 2013.

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