Zusammenarbeit im Klassenzimmer ist ausschlaggebend für schwerhörige Schüler

Wenn Eltern und Schule zusammenarbeiten, werden die Erfolgschancen für ein Schwerhöriges Kind in der Schule erhöht.

Dass schwerhörigen Kindern gewisse geräuschverstärkende Hilfsmittel im Klassenzimmer zur Verfügung stehen, ist wichtig. Mindestens genauso wichtig ist aber das professionelle Netwerk innerhalb und außerhalb der Schule, das für die Unterstützung des Kindes sorgt, teilt die American Speech-Language-Hearing Association, ASHA, mit.

Eine enge Zusammenarbeit von Eltern, Gehörspezialisten und Lehrern ist ausschlaggebend für die bestmöglichen Vorraussetzungen eines schwerhörigen Kindes in der Schule. ASHA empfiehlt deshalb allen Implizierten, folgende Ratschläge einzuhalten, um dem hörbehinderten Kind beste Chancen im Schulalter zu ermöglichen:

  • Regelmäßige Treffen aller implizierten sollten gehalten und zur Diskussion und Überwachung der Entwicklung des Kindes genutzt werden.
  • Es sollte einen Zuständigen geben, der für die regelmäßigen Überprüfung der technischen Hilfsanlagen zur Geräuschverstärkung im Klassenzimmer zuständig ist.
  • Mögliche Verbesserungen im Klassenzimmer mit Hinblick auf die Akustik sollten immer bedacht werden, um die Lernumgebung des Kindes zu optimieren.
  • Achten sie stets auf Veränderungen des Verhaltens des Kindes. Manche bedürfen einer Justierung des Hörgerätes oder der anderen technischen Hilfsmittel.

Quelle: American Speech-Language-Hearing Association, Februar 2008