04 July 2014

Zwei Jahre Lärm am Arbeitsplatz sind genug um das Gehör zu schädigen

Zwei Jahre Lärm am Arbeitsplatz kann bei den Arbeitnehmern zu deutlichen Anzeichen von Hörverlust führen. Das hat eine iranische Studie zeigt.

Iranische Forscher haben eine zweijährige Studie im Bereich der Fliesen-und Keramikindustrie im Iran durchgeführt. Die Studie zeigt, dass die Industriearbeiter ein herabgesetztes Hörvermögen durch den Lärm am Arbeitsplatz bekamen.

Hörschwellenverschiebung

An der Untersuchung nahmen  555 junge Arbeitnehmer teil, die während ihrer 8-Stunden-Schicht, Lärm ausgesetzt waren. Hörtests zeigten, dass sich die Hörschwelle der Arbeiter in den zwei Jahren verschoben hatte. Am häufigsten konnte das bei 3000, 4000 und 6000 Hz dokumentiert werden.

Der Anteil der Studienteilnehmer mit Hörschwellenverschiebung wurde wie folgt ermittelt:  13 (2,34%) im ersten Jahr und 22 (3,96%), im zweiten Jahr im rechten Ohr. 49 (8,83%) im ersten Jahr und 63 (11,35%) im zweiten Jahr auf dem linken Ohr. Am meisten betroffen waren die Arbeiter mit der höchsten Lärmbelastung.

Lärm am Arbeitsplatz erhöht das Risiko für Schwerhörigkeit

Ein Bericht der EU hat gezeigt, dass bis zu 28% der Arbeitnehmer Lärm zwischen 85-90 dB ausgesetzt sind. Hörverlust ist nicht heilbar, kann aber verhindert werden.

Die iranischen Forscher unterstreichen sowohl die Wichtigkeit von Aufklärungsprogrammen und die Verwendung von Gehörschutz am Arbeitsplatz, um Hörverlust bei den Arbeitnehmern vorzubeugen.

Über die Studie

Die Studie wurde von Forschern der Universität Shahid Sadoughi durchgeführt und im „The Scientific World Journal” veröffentlicht.

Quelle: www.hindawi.com

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